Science-Fiction und Romantik sind sich ähnlich. Es ist so.

Science-Fiction besteht ja eigentlich nicht aus möglichen Antworten, sie besteht aus Welten und romantischen Ideen: also der Naturbeobachtung, der Unsterblichkeit, dem Fernen, aber auch der Todessehnsucht und der Einsamkeit; sie besteht aus Doppelgängern, Lichtern auf fremden Planeten, außerirdischem Leben auf der Erde und – vor allem! – der Selbsterkenntnis des menschlichen Wesens.

Eine neue, aktuelle und anspruchsvolle Science-Fiction könnte als ultraromantische Strömung in die Literatur eingehen. Deutschsprachige Erzähltexte sind kurz davor, das Romantische zu revolutionieren und in einem Mix aus Science-Fiction und Romantik einen neuen Stil zu kreieren, nämlich den der Ultraromantik (oder Science-Romantik).

Das Gute ist, dass es keine Steigerungsform der Science-Fiction gibt – in Form einer Neo-Science-Fiction o.Ä. Die Ideale der Science-Fiction werden nie in Frage gestellt, nur erweitert. Die Romantik hingegen kennt nicht nur drei epocheninterne Perioden, sondern auch die Neuromantik und das Romantische. Vielleicht ist die neo- oder neu-neuromantische Epoche der Literatur die sich im Aufbau befindliche aktuelle fantastische Literatur und heißt Ultraromantik.

Aber es muss ein genereller Übergang und eine Verknüpfung zwischen Romantik und Science-Fiction stattfinden, damit die Ultraromantik entstehen kann. Und dieser Übergang wird gerade gefunden.

 

 

Die weiteren Ausführungen zur Ultraromantik (sowie das Manifest und zwei Erzählungen) finden Sie, geehrte Leserin, geehrter Leser, im Buch ULTRAROMANTIK.

Ultraromantik